Faszination Leuchtturm

Leuchtturm Travemünde
Leuchtturm von Travemünde
Foto: © Marco Barnebeck / PIXELIO

Kaum jemand kann sich der Faszination entziehen, die vom Signalfeuer eines Leuchtturms ausgeht. Wer einen Kurzurlaub an der Lübecker Bucht verbringt, sollte nicht versäumen, wenigstens einen dieser Wegweiser der Schifffahrt zu besichtigen.

Travemünde: Der älteste Leuchtturm Deutschlands

Der Travemünder Leuchtturm hat eine lange Geschichte: Urkundliche Hinweise auf ein Hafenzeichen in Travemünde finden sich bereits um 1330. Der 1539 erbaute Turm wurde 1827 nach einem Brand im klassizistischer Weise renoviert. Als Navigationshilfe für Schiffe hat er seit 1972 ausgedient. Dafür beherbergt er heute ein maritimes Museum und lockt mit einer Aussichtsgalerie. Aber Vorsicht: Bevor Sie den Ausblick auf die Travemünder Altstadt, die Lübecker Bucht und die Küste von Mecklenburg-Vorpommern genießen können, müssen 142 Stufen überwunden werden.

Dahmeshöved: Ein Leuchtturm für alle, die sich trauen

Dieser Leuchtturm wurde 1878/79 in der Nähe des heutigen Ostseebads Dahme an einem Küstenvorsprung erbaut. Er steht auf einer sogenannten „Höved“ (norddeutsch für „Anhöhe“). Das Signalfeuer und das Nebelhorn sind heute noch in Betrieb, werden inzwischen allerdings vollautomatisch gesteuert. Während der deutsch-deutschen Teilung dienten die 300-Watt-Lampen DDR-Bürgern, die die Flucht über die Ostsee wagten, als Orientierungspunkt. Heute finden sich ganz andere Wagemutige am Dahmer Leuchtturm ein: Heiratswillige Paare können sich in luftiger Höhe das Ja-Wort geben.

Praktische Hinweise

Bevor Sie sich umsonst nach Dahme auf den Weg machen: Der Leuchtturm Dahmeshöved kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Das Museum und die Aussichtsplattform des Travemünder Leuchtturms sind hingegen frei zugänglich. Ein Tipp zum Schluss: Kombinieren Sie Ihre Leuchtturm-Tour doch mit unbeschwerten Stunden am Strand der Ostseeküste, die laut www.kurzurlaubspezialist.com eines der beliebtesten Ziele für einen Kurzurlaub ist.